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Geothermieprojekt Simbach-Braunau erhält internationale Auszeichnung

Europäisches Städtenetzwerk „Klima-Bündnis“ verleiht Climate-Star 2004

 

v. lks.: 1. Bgm. R. Findl (Stadt Simbach a. Inn) und Bgm. G. Skiba (Stadt Braunau)

v. lks.: 1. Bgm. R. Findl (Stadt Simbach a. Inn) und Bgm. G. Skiba (Stadt Braunau)

 

In Baden bei Wien wurden am 25. Februar 2005 europäische Kommunen für ihr Engagement im Klimaschutz mit dem geehrt. Mit dabei waren auch die beiden Nachbarstädte Simbach und Braunau, die für das grenzübergreifende Geothermieprojekt Simbach-Braunau mit einem der begehrten Climate-Stars ausgezeichnet wurden. Die beiden Bürgermeister Richard Findl und Gerhard Skiba nahmen die Auszeichnung persönlich entgegen. Eingeladen zur Präsentation der erfolgreichsten Klimaschutzprojekte in Europa hatte das Klima-Bündnis, ein europaweites Netzwerk aus über 1200 Städten und Gemeinden. Das Klima-Bündnis sieht gerade die Kommunen als bürgernahe Ebene mit Vorbildfunktion als Schaltstelle, wenn es darum geht, Treibhausgas-Emissionen zu reduzieren. „Für die dezentrale Nutzung erneuerbarer Energien spielen die Kommunen eine entscheidende Rolle. Wenn sie ihre Möglichkeiten ausnutzen und in umfassende Klimaschutzprogramme integrieren, dann können Städte und Gemeinden gegen den globalen Klimawandel wirklich etwas ausrichten”, ist Geschäftsführerin Gotelind Alber überzeugt. Über 200 Kommunen aus 17 Ländern hatten sich mit ihren Projekten für die Auszeichnung beworben, mit der das Klima-Bündnis Erfahrungen und Erfolge dokumentieren und auf die wichtige Rolle der Kommunen für die Reduktion von Treibhausgasemissionen aufmerksam machen will. 22 Preisträger nahmen die Auszeichnung am Freitag in Baden bei Wien im Rahmen einer festlichen Veranstaltung entgegen. Freude herrschte da natürlich bei Landrätin Bruni Mayer und den beiden Bürgermeistern Richard Findl und Gerhard Skiba. „Ich freue mich sehr über diese Auszeichnung des Klimabündnisses, zeigt sie doch, dass unsere langjährigen gemeinsamen Bemühungen zur Realisierung des Geothermieprojektes nun auch internationale Anerkennung gefunden haben. Die überaus große Akzeptanz bei den Verbrauchern in Simbach und Braunau beweist, dass die rund 21 Mio. Euro für die Bohrung und das rund 35 Kilometer lange Leitungsnetz eine gute Investition waren“, sagte Findl in einer ersten Stellungnahme. Die Bedeutung des Vorhabens für den Umweltschutz würdigt auch Landrätin Bruni Mayer mit ihrem Statement: „Mit der Verleihung des Preises Climate Star 2004 für das Geothermieprojekt wird meine bereits im Jahre 1993 angeregte und vom Kreistag genehmigte Arbeit gewürdigt. Es ist die Bestätigung, dass der Landkreis Rottal-Inn durch innovative Ideen mit den Städten Simbach und Braunau eine zukunftsweisende, unabhängige und umweltschonende Energie geschaffen hat.“ Der Climate Star 2004 stellt die erneuerbaren Energien – Sonne, Wind, Wasser, Biomasse und Geothermie – in den Mittelpunkt. Die ausgezeichneten Projekte reichten von der Solarnutzung im sozialen Wohnungsbau über den Biomasseeinsatz in der Großstadt bis zur umweltschonenden Wasserkraft. Bei der Bewertung spielte neben Innovationsgehalt, Effektivität und Kosteneffizienz der Projekte auch eine Rolle, inwieweit diese in eine umfassende Klimaschutzstrategie der Stadt eingebunden sind. Neben dem Geothermieprojekt Simbach-Braunau wurden auch verschiedene Projekte in Frankfurt am Main, Münster, Trier, Stuttgart und Wuppertal ausgezeichnet. Darüber hinaus wurden Projekte aus Belgien, Griechenland, Italien, Luxemburg, den Niederlanden, Österreich, Slowakei, Schweiz, und Ungarn prämiert.

 

Die Auswahl erfolgte durch eine vierköpfige Fachjury. Oliver Wagner vom Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie haben vor allem die pfiffigen Ideen kleinerer Kommunen beeindruckt: “Sie zeugen oft von besonders großem Engagement und lokaler Verbundenheit”. Dr. Stefan Schleicher, Professor an der Universität Graz und Mitglied des Österreichischen Klimabeirats, stimmt der Wettbewerb optimistisch “ Es wird deutlich, dass wir nicht nur auf die mühsamen Verhandlungen in den politischen Gremien angewiesen sind, weil nämlich die lokalen Initiativen die Klimapolitik tragen”. Auch Pirita Lindholm vom Rat der europäischen Gemeinden und Regionen (CEMR) und Karla Schoeters, Direktorin des Climate Action Network Europe waren von den vielen innovativen Projekten beeindruckt und sehen in den Klimaschutz-Bemühungen der Kommunen ein wichtiges Signal für die nationale Politik.

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