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Gedanken zum Jahreswechsel 2019/2020

Simbach am Inn, den 02.01.2020

Liebe Simbacher Mitbürgerinnen und Mitbürger!

 

Für uns alle kommt zum Jahreswechsel immer wieder der Moment, um innezuhalten – beruflich wie privat. Begegnungen, Diskussionen, Projekte aus 2019 – was ist gut gelaufen, was hat uns geärgert? Welche Aufgaben kommen im neuen Jahr auf uns zu?

Der „Dauerbrenner“ A 94 hat uns das ganze Jahr über beschäftigt. Im Februar wurde uns mitgeteilt, dass nun die „Bahntrasse“ realisiert werden soll. Die mehr als 20 Jahre alten Planungen, die schon im Raumordnungsverfahren auf großen Widerstand in der Bevölkerung und beim damaligen Stadtrat stießen, können für Simbach keine Lösung sein. Darin war sich der Stadtrat einig und hat einstimmig eine komplette Untertunnelung im Stadtgebiet gefordert, um Belastungen für Mensch und Natur so gering als möglich zu halten. Wir werden hier selbstverständlich am Ball bleiben, die Planungen der Autobahndirektion mitverfolgen und uns zu gegebener Zeit auch immer wieder Mal zu Wort melden.

Nach wie vor höchste Priorität hat für uns die Wiederherstellung und Verbesserung des Hochwasserschutzes im Stadtgebiet. Durch die gesetzlich vorgeschriebenen Verfahren (Planfeststellung, europaweite Ausschreibungen etc.) wird es leider noch einige Zeit dauern, bis mit den Bauarbeiten begonnen werden kann. Bestimmte Punkte der Planung des Wasserwirtschaftsamts Deggendorf sind nicht verhandelbar, denn die Vorgaben der BOKU Wien sind einzuhalten, um bestmöglichen Schutz vor einer weiteren Flutkatastrophe gewährleisten zu können. Hier hilft auch die teilweise unsachliche Kritik einiger „Hobbyplaner“ nicht weiter. Dort, wo es Gestaltungsmöglichkeiten gibt, werden wir natürlich auch konstruktive Vorschläge von Bürgerinnen und Bürgern prüfen und gegebenenfalls auch übernehmen. Nicht unerwähnt lassen möchte ich an dieser Stelle die Tatsache, dass die Stadt eine erhebliche Kostenbeteiligung zu den auf mehr als 30 Millionen Euro geschätzten Baukosten leisten muss, die den finanziellen Handlungsspielraum für den Stadtrat in den nächsten Jahren stark einengen wird. Vor allem im Bereich der freiwilligen Leistungen wird es Abstriche geben müssen und so manches wünschenswerte Vorhaben wird womöglich nicht finanzierbar sein.

Viel Zeit hat der Stadtrat 2019 für Beratungen im Bereich Wohnungsbau aufgewendet. Zurzeit sind rund 400 neue Wohnungen in Planung bzw. im Bau. Diese erfreuliche Entwicklung führt allerdings auch dazu, dass die Kapazitäten unserer Kindergärten an ihren Grenzen angelangt sind. Der Stadtrat hat deshalb in allen drei Einrichtungen Erweiterungen beschlossen, die wiederum große finanzielle Anstrengungen erfordern.

Gottseidank weitgehend ohne Kosten für die Stadt erfolgt der Neubau der Brücke über den Simbach zum Schulzentrum. Das von der Flutkatastrophe 2016 zerstörte Bauwerk wird auf Kosten des Freistaats Bayern durch eine hochwassersichere Brücke ersetzt, die 2020 in Betrieb genommen werden kann.

Dies sind nur einige von zahlreichen Vorhaben, die uns auch in den kommenden zwölf Monaten begleiten werden. Angesichts der angesprochenen großen finanziellen Verpflichtungen werden wir uns in den nächsten Jahren allerdings auf das Wesentliche konzentrieren müssen – auf das, was die Zukunft unserer Stadt sichert. Und hier steht an erster Stelle natürlich die Wiederherstellung und Verbesserung unserer Infrastruktur.

Danken möchte ich zum Jahresende auch allen sehr herzlich, die sich in unseren Hilfsorganisationen, Vereinen und Verbänden engagieren. Ohne das meist ehrenamtlich geleistete Engagement würde unser Gemeinwesen nicht funktionieren.

Ein großer Dank gilt auch meinen Stellvertretern Thomas Klumbies und Christa Kick sowie allen Stadtratsmitgliedern, die 2019 viele Termine wahrgenommen haben und ihre Freizeit für teilweise lang andauernde Sitzungen und Besprechungen geopfert haben. Vergelt’s Gott für die konstruktive und zumeist harmonische Zusammenarbeit im Stadtrat. Ich hoffe, dass auch das neue Stadtratsgremium, das am 15. März 2020 gewählt wird, die gute Arbeit, die in der Wahlperiode 2014-2020 geleistet wurde, zum Wohle unserer Stadt fortführen wird. Mögen dem neuen Stadtrat die Probleme, die wir mit der Flüchtlingskrise 2015 und der Flutkatastrophe 2016 hatten, erspart bleiben.

Das neue Jahr kann kommen. Ich drücke Ihnen die Daumen, dass Sie möglichst viele Ihrer Vorhaben verwirklichen und möglichst viele bereits begonnene Projekte gut fortführen können. Ihnen und Ihren Familien wünsche ich für 2020 Gesundheit, Schaffenskraft und viel Erfolg.

 

 

Ihr

 

Klaus Schmid
1. Bürgermeister

 

Foto: 1. Bürgermeister Klaus Schmid

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